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16. Mai 2017

Barcelona – Reisetipps 04/ 17

Am Stadtstrand Barcelonas

 Es geschieht genau jetzt – im April 2017! Mein Mann Christian wird 50! Mein Gott, was sind wir alt! Und glücklich! Und das will gefeiert werden! Natürlich mit Freunden und Familie, aber erst mal nur „entre nous“. Nur Christian, Evi und ich. Christian hat lange überlegt, wo es hingehen soll und was er gerne machen möchte. Barcelona hatte er entschieden und an einem gemeinsamen Sonntag haben wir Dank Internet gemeinsam einen passenden Flug und ein schönes Hotel gebucht. Am 7.4. ging es los – leider ohne unseren Hund. Den haben wir in die „Hundefreizeit“ zu Bruno geschickt. Dort ist er besser aufgehoben als in der Großstadt! Mit seinen Kumpels (2 Riesen- und ein Mittelschnauzer) kann er den ganzen Tag draußen toben und mein Bruder und seine Frau sind ebenfalls ganz vernarrt in unseren Kleinen! Dieser hat – rotzfrech – erst bei Bruno im Bett geschlafen und als Frühaufsteher Bruno aus den Federn gesprungen ist, rannte der Kleine schnurstracks zu Moni und Tobi ins Bett! Da ist man gerade mal einen Tag weg und schon liegt er ungerührt an anderen Füßen 😉 Aber darum geht es ja nicht…..

Wir fliegen von Düsseldorf aus mit der Norwegian Airlines nach Barcelona und erreichen unser Hotel bequem mit dem Flughafenzug ohne umzusteigen in 30 Minuten.  
Tipp: wir haben uns direkt am Bahnsteig ein T10-er Ticket, Zone 1 geholt. Im Gegensatz zu vielen Reiseführern und Warnung an den Automaten funktioniert das Ticket in ganz Barcelona – inkl. Flughafen. Für 9,95€ kann man 10 x 75-Minütige Fahrten absolvieren und das ist supergünstig! Laßt das Ticket durch die Automaten laufen, der hinter Euch zieht es raus und steckt es wieder rein…. Klappt gut und ist – falls man am Tag nicht mehr als 7 Fahrten macht, die günstigste Version von allen!
Im Hotel (mit gegenüberliegender Metrostation – nur die Zugstation liegt 300 m entfernt . ist aber auch mit Koffern gut zu bewältigen!) kurz das 3-Bett – Zimmer inspiziert, machen wir uns direkt auf den Weg. 
Absolut o.k. und sauber! Unser Hotelzimmer in der 7. Etage mit wunderbarem Blick auf den Toore Agbar.
Wir fahren mit der Metro 4 Stationen zum Place de Catalanya und schlendern die wohl bekannteste Straß Barcelonas hinab: La Rambla! Autofrei, promeniert man hier an bekannten Modehausketten, Straßenkünstlern, Cafés und Markthändlern vorbei, bis man nach ca. 2 km zum Hafen gelangt. Leider ist dort keine romatische Tapas-Bar in Sicht, wie wir es uns vorgestellt haben und wir kehren wieder um. 

Tipp: Wer die Augen aufhält sieht der rechten Seite der Rambla (nach der Markthalle) das Eckgeschäft des berühmtesten Patissiers Barcelonas: Escriba. Geht mal rein, von innen ist es fast noch schöner als von außen!

 Die vielen Restaurants links und rechts der Prachtstraße reizen uns nicht. Wir halten unsere Augen auf, inspizieren jede Seitengasse und finden wir die Trüffelschweine wohl eines der besten Tapas-Bars der Stadt: es geht wieder zurück – an der großen Statue des Kolumbus vorbei und ca. 800 m weiter wieder den Rambla herauf. 

Auf der rechten Seite biegt ihr ein, wenn ihr eine breitere Straße seht, die in einen Palmenbewachsenen Platz mündet! Hier stehen wir direkt auf dem wohl schönsten Platz Barcelonas: La Place Reial! Im übrigen einer der wenigen Sonnenflecken in der von hohen Häusern gesäumten Altstadt!

  Doch auch hier lassen wir die Restaurants mit hochtrabenden Namen wie „Rossini“ und Co „rechts“ liegen! Wir überqueren den Platz und biegen ganz in der hinteren rechten Ecke in die kleine Straße. Nun sind es nur noch ca. 80 m die Euch vom Tapas Himmel trennen! 

Tipp: Bodega Biarritz „1881“bC/ Vidre 8 – Barcelona, es gibt nur Platz für 25 Personen – schätzt Euch glücklich, wenn ihr einen ergattert!

 
Wir sitzen an der Theke, genießen das kälteste Bier ever, einen schönen Rosado und schlemmen und durch die Tapas und Pincos – Vielfalt! Das tut gut!!

 
  Den Magen mit guten Dingen gefüllt, verbringen wir den Rest des Abends auf dem Platz und genießen das mediterrane Flair und die Straßenkünster um uns herum! 

Spät am Abend und total k.o. lassen wir es uns nicht nehmen und besichtigen noch einmal die Dachterrasse mit Pool unseres Hotels! 

Pool – Christian – Sagrada Familia

WOW! Was für ein Ausblick! 

Die Sagrada Familia, der Torre Agbar und die ganze Stadt liegt uns 360° zu Füßen! Wir holen uns aus der Hotelbar noch eine Flasche Wein (9,50 € unglaublich günstig und gut!), packen unsere Koffer aus und fallen geplättet ins Bett! Morgen geht es weiter….


Samstag – Vormittags Park Güell, nachmittags Entspannung in Barcalonetta
Nach einem ausgiebigem Frühstück im Hotel, fahren wir zum Park Güell.

Leider war es uns nicht möglich die Terrassen selbst zu besichtigen – hier ist eine online-Reservierung empfohlen – bei uns war alles ausgebucht! 
Tipp: HIER könnt ihr nicht nur online Tickets buchen, sondern auch schauen, ob „Real TIme Tickets“ verfügbar sind, und Euch einen Überblich verschaffen, was man mit und ohne Ticket sehen kann.

Auch vom Park aus, durch den man ohne Eintrittsticket kann, sind die wunderschönen Terassen zu bestaunen.

Auch einen Spaziergang durch den Park ohne Ticket ist wunderbar und zu empfehlen!


 Gaudi war ein Genie – ein Erwachsener, der Kindermärchen im Kopf hatte und diese in Architektur umsetzte. Ich verehre diesen großen Künstler!

Im Park steht das Haus, in welchem er 16 Jahre wohnte – der Eintritt ist mit 5,50€ erstaunlich preiswert. Den Besuch kann ich empfehlen. 

Der wunderschöne Parkein- und ausgang!

Auf dem Rückweg kommen wir an einer 4D-Dali Show vorbei. Sorry, ja, wir haben es getan. Die 10 Minütige Show war ganz witzig. Muss aber nicht sein. Ohne unsere Tochter wären wir nicht reingegangen.
  
Wir schlendern bei bestem Wetter gemütlich zurück zur Metro Station, gönnen uns an einen der viele Kiosk ein 100% Natural Watermelon Eis und fahren in den Stadteil Barcaloneta. 

 Der Sinn steht uns nach Strand und einem kühlen Glas Rosé! Der direkte Weg zum Strand führt über den Passeig del Boro. Hier reiht sich ein Straßencafé neben das andere. Die Autos sind laut und stinkig und so ziehen wir es vor uns einen Weg durch die engen Seitengassen zu suchen. Sucht man authentische Tapasbars und gute Fischrestaurants, so wird man hier fündig! Am Samstag nachmittag sind die engen kleinen Bars voller Einheimischer, es wird diskutiert, getrunken und gelacht! Die saubere Wäsche hängt quer über den engen Straßen und es tropft Wasser auf unsere Köpfe! 

Am Meer angekommen, setzten wir uns in eine der zahlreichen Bars und genießen bei einer Flasche Wein gegrillten Oktopuss und Salat! 

Nachdem wir uns in der Sonne genügend aufgetankt haben, wird es Zeit, sich die Füsse im Meer zu kühlen! Und ja – jetzt ist er da – der Moment in dem die Entspannung einsetzt 😉

Wir machen uns auf den Weg mit dem Ziel einen letzten Platz in der Sonne zu finden. Das ist aussichtslos in Barcolonetta – die Straßen sind eng, die Häuser hoch, es ist schattig und es weht ein leichter Wind. Wir laufen und laufen, bis wir am modernen großen Einkaufs- und Vergnügungsmall Maremagnum sind. Tatsächlich ist hier noch ein Plätzchen in der Sonne zu haben. Allerdings sind die Lokalitäten hier so künstlich und unecht – das wir sehnsuchtsvoll an unsere Tapas Bar vom gestrigen Abend denken – und uns auf den Weg dorthin machen… . 

Mit fantastischen Tapas gesättigt taumeln wir ins Hotel und fallen komatös ins Bett!


Sonntag – ein Tag Entspannung und ein Abendessen bei Rudi

Wir frühstücken lange im Hotel, sporteln im Spa, sonnen auf der Dachterrasse und ruhen uns aus. 

Wie klasse ist dass! Wir thronen über Barcelona, windgeschützt am Pool und schauen auf die Sagrada Familia!

 Nachmittags fahren wir zur Sagrada Familia und bestaunen die Kirche. Nach einem kurzen Snack geht es wieder ins Hotel zurück und wir entspannen erneut auf der Sonnenterrasse, bis wir uns gegen 20 Uhr auf den Weg zu Rudi machen!

„Rudi the Pirate“ ist Koch bei der Agentur Eat With – über diese habe ich ein 7-Gänge Menü – privat bei ihm zu Hause mit 6 weiteren (uns unbekannten) Gästen gebucht! Eine tolle Erfahrung die ich Euch in einem Extra-Rudi-Post beschreibe…


Montag – El Raval, St. Antoni (schwer zugänglich) und das wunderbare El Poblenou (Strand und gemütliche Rambla)
Mein Schatz ist tatsächlich 50 geworden über Nacht! Was haben wir ein Glück, dass er sich für die Familientelefonate auf die Sonnenterrase zurückziehen kann – so bleibt Evi und mir genug Zeit, das Zimmer zu schmücken, Tee, Kaffee und Gebäck zu besorgen um dann „Happy Birthday“ zu schmettern! 

Für heute wollen wir durch die Viertel El Raval und St. Antoni marschieren.

Wir fahren mit der Metro bis zur Universität und versuchen dann, dem vorgeschlagenen Spaziergang des Reiseführer zu folgen. Wir bemühen uns redlich! Nuzen 2 Reiseführer, 1 Stadtplan, Google Maps und den Apple Navigator. Barcelona bleibt ein Buch mit sieben Siegeln. Wir beschließen, uns auf unser Bauchgefühl zu verlassen und vergessen den dämlichen (sorry) Spaziergangsvorschlag!

Statt auf unser Handy, schauen wir uns nun die Straßen an. Unten erscheint die Stadt ärmlich, das Bild ist geprägt von orientalischen, kleinen Läden, die getrocknete Früchte, beutelweise Reis oder Handyhüllen anbieten. 

Tipp: Geht in der Moritz – Brauerei zur Toilette und ihr werdet die wunderbar restaurierten Gewölbekeller auf dem Weg dorthin bewundern können!

 Wir sind verwirrt bis verärgert über die Unberechenbarkeit der katalanischen Straßenführung und loben deutsche Gründlichkeit (das mir das Chaos-Strategie-Experte passiert!) und sind froh, dass wir die Moritz Brauerei finden! 

Vor lauter Frust bestell ich mir ein Bier, weil ich etwas brauche, was ich runterkippen kann! Wir bestellen Baba Ganoush und Kalamata-Oliven! Das hilft, der Puls beruhigt sich und wir beschließen für den Rest des Tages Wellness für die Seele! Strand muss her! 

Und an welcher Stelle zum Strand? Ist doch wohl klar: an der Stelle, an der der Weg über die leckerste Eisdiele der Stadt führt! Also ab in die Metro: Poblenou ist unser erkärtes Ziel! Und – die Engel sind mit uns: wir steigen aus der Station und die Schilder weisen uns den Weg: die Ramble de Poblenou ist nur kurz im die Ecke und wir tauchen erstmals ein in eine ganz andere Welt von Barcelona!

 Die Häuser nicht ganz so hoch, die Rampla nicht ganz so breit und es ist keine irgendeiner Fanchiseketten zu erkennen. Ein untrügliches Zeichen dafür, dass dieses Eckchen Barcelonas nicht vollkommen von Touristen überschwemmt ist: es gibt nicht einen einzigen illegalen Taschen, Sonnenbrillen- und/ – oder Handyhüllenverkäufer der auf der Erde seine Ware ausbreitet!  So schön kann Urlaub sein! Wir schlendern über den Rambla und kommen zur Eisdiele: 
El Tio Ché (Tipp). Hier gibt es die wohl schmackhafteste Horchata, ein typisch spanisches Getränk, welches aus Erdmandeln hergestellt wird. Neben dieser leckeren Mandelmilch genießen wir auch ein fantastisches Eis! 
El Tio Ché, Rambla del Poblenou 44-46


Nachdem wir uns dort gestärkt haben, laufen wir weiter bis zum Strand, suchen uns eine nette Bar am Strand und genießen den Nachmittag. Leider ist unser  Wunschlokal

Xiringuito Escribà ausgebucht.  Hier kann man herrlich draußen sitzen und ganz fantastische Reis- und Fischgerichte – und eine richtig gute Paella genießen. 
Avinguda Litoral, 62 – 08005 Barcelona / +34 932 210 729

Wir gehen wir über die Rambla zurück. Die Restaurant Auswahl hier ist groß genug und wir finden eine schöne Lokalität um Evis erste Paella zu bestellen! 

 Pappsatt laufen wir zur MetroStation und machen uns auf den Weg ins Bett!

Tipp: Restaurant Can Recasens. Auch hier haben wir hier keinen Tisch mehr bekommen. Das Essen soll fantastisch sein. Allein die Deko in diesem Restaurant habe ich so noch NIE gesehen! Es liegt (von der Metro-Station aus) am Anfang auf der linken Seite an der Ecke der Rambla und wenn ihr hier auch keinen Tisch mehr bekommt, solltet ihr zu Öffnungszeiten auf jedenfall der Deko wegen hier hereinschauen! 
Rambla del Poblenou 102,  +34 933 00 81 23

Dienstag – Markthalle Bouqueria, Oper, Shopping

Wir frühstücken in der Markthalle Bouqueria – ziemlich am Anfang auf der rechten Seite der Rambla.

Bar Clemen’s in der Markthalle

Wunderbar! Warum haben wir das noch nicht vorher gemacht? Wir empfehlen den Gang ganz links, den vorletzten Stand. Herrlich! 

Meeresfrüchtesalat, frisch gebrühter Kaffee und ein Glas Cava!

Frühstück für drei Personen mit 3 Gläsern Cava – das habe ich schon oft teuerer bezahlt, sleten war es besser…


Dann schlendern wir die Rambla runter und kaufen uns Karten für die Besichtigung der Oper. 

Bei einer geführten Tour werden wir in die Geheimnisse dieses wunderbaren Gebäudes eingeführt und wir sind tief beeindruckt. Und immerhin ist Evi jetzt auch ganz scharf drauf, mal eine „echte Oper“ zu hören und zu sehen!

Nach der Kultur ist Shopping angesagt! Evi und ich lassen uns bei Rituals über die neueste Sonnencreme beraten (ein Luxus für mich, habe ich doch selten Zeit, „ausgiebig zu shoppen, geschweige denn mich mal „in Ruhe“ beraten zu lassen – und dass jetzt alles noch zusammen mit meiner Tochter – ich bin glücklich und sprühe mir den neustes Duft als Andenken ins Dekolté…). Cristian steht schon in den Startlöchern, er hat einen ausgefallenen Herrenausstatter entdeckt! Und all`die Shoppingerlebnisse die wir gestern vergeblich suchten, haben wir heute nachgeholt! 

  Ich möchte unbedingt zum Abendessen in der Sonne sitzen – das gestaltet sich bei den hohen Häuserschluchten als problematisch und so landen wir wie schon am ersten Tag auf dem Platz Rial – und bestellen dort ein nettes, aber kein außergewöhnlich gutes Essen. Diese Touristenorte sind zum Essen wirklich nicht zu empfehlen!


Wir gönnen uns noch ein Abschlußeis auf dem Rambla und kehren zurück ins Hotel – der frisch gekaufte Anzug muss noch einmal anprobiert werden und ich muss endlich mal anfangen, die erste Tage zusammenzufassen, bevor ich alles schon wieder anfange zu vergessen… Auf dem Hotelzimmer bekommt uns doch noch mal ein kleiner Hunger und wir bestellen uns für 18€ wirklich sehr gute Sushi – was für ein schöner Urlaub!

Mittwoch:
Auch heute frühstücken wir wieder auf dem Markt! Zu gut hat es uns gestern dort gefallen! Auf der Rambla überedet Evi uns eine dieser unsäglichen Karrikaturen anfertigen zu lassen und ihr Lachen ist jeden Euro wert! 


Wir schlendern die Rambla runter Richtung Martim-Museum um eine gerade in Barcelona stationierte Titanic-Ausstellugn zu besichtigen. Die war leider nicht ganz so gut, wie wir es erwartet hätten – unserer Laune hat das keinen Abbruch getan – wir wollen zum Strand und fahren mit der Metro nach Port Olympic.

 Herrlich – wie vorgenommen erwerben wir bei einem dieser Tuchverkäufer ein großes Bade-Liegetuch und breiten es vor dem Wasser aus! Ich lasse mich massieren, gönne mir einen Sangria – und Christian der die ganzen Rufe „Water, Aqua, beer“, „Massage“, „Hannah-tattoo“, „Moito“ nicht mehr hören kann versucht verzweifelt mit Kopfhörer und iPad zur Ruhe zu kommen. Nach 1 1/2 Stunden stehen wir auf. Genug Erholung – wir möchten bald etwas schönes essen – und die Suche dauert mitunter bei uns… 
 Auf dem Weg – am Strand entlang – Richtung Rambla Catalunya – bleiben wir an einer kleinen Bude auf dem Rambla Barcolonetta hängen– die erste Bude nach dem Strand auf der linken Seite! 

Tipp: Probiert die Patatas Bravas an Port Vell! Reist vorher nicht ab aus Barcelona!!!

 Dort wollen wir eigentlich nur ein Tässchen Wein in der Abendsonne genießen und bestellen – nur so – Patatas Bravas mit dazu! Was wir dann bekommen haben, können nur die Engel für uns gemacht haben! Definitv die besten Patatas der Stadt! 

Wir bestellen eine zweite und dritte Runde – und überlegen lachend, ob wir überhaupt jetzt noch etwas anderes essen müssen. Was der nette kleine Spanier aus seiner 1 – Mann – Hütte hier raushaut ist phänomenal – außerdem ist es der letzte Platz an der Sonne – ohne stinkige Autos und mit Blick auf wahrhaftig große Yachten! 

Als die Sonne untergegangen ist, machen wir uns auf den Weg und kehren doch noch mal ein! Zu schön ist die kleine Bodega mit ihren mehr als 250 aufgehängten Schinekn (Evi hat sie gezählt!). 

Die Weinauswahl ist unglaublich. Es stehen mehr als 300 Positionen im Regal. Die Preise sind teilweise niediger als bei unseren Großhändlern. Möchte man eine Flasche im Lokal verzehren, nimmt die Bodega 4 € Korkgeld. Absolut fair – wir sind begeistert, bestellen uns ein Fläschchen und ordern Tapas, die wir auf einem Zettel ankreuzen können! 

Tipp: Tapas-Bar in der Nähe des Strandes: „PERIKETE“, Carrer Ilauder 6

Ein wunderbarer Tag geht perfekt zu Ende und wir wanken mit „1 Hut, 1 Stock, 1 Naaashorn….“ zurück ins Hotel…..


Donnerstag – Gaudi!
Wir packen die Koffer bevor wir losziehen – von den Spaniern gelernt, wissen wir, dass wir spät und mit vollem Magen zurückkommen – da werden wir keine Lust mehr haben die Sachen einzupacken. 

 Als wir ferig sind, machen wir uns auf dem Weg zu Passeig de Gracia: wir wollen das Casa Batlló besichtigen. 

Von der Metro-Station ausgestiegen, laufen wir die Straße herunter und ich bewundere die unglaublich tollen Fassaden!

 Bis mir bei der Hausnummer 44 die Luft wegbleibt! 

Die absolute Krönung aller Fassaden die ich bislang gesehen habe ist diese völlig verrückte, abgehobene, wunderschöne, unheimlich-märchenhafteste Fassade des Casa Batlló, das Haus, welches Gaudi für die Familie Bassti konstruierte und bauen ließ. 

Die Besichtigung hat uns schlichtweg umgehauen! 

 
 Erstmals habe ich eine Führung mittels Smartphone mitgemacht. Wahnsinn! Man schlendert durch die Räume, bekommt die Infos über den Kopfhörer und kann mittels des Smartphones sehen, wie die besichtigte Fläche früher aussah.

 Das heißt, wir konnten im leeren Speisenzimmer stehend das Smartphone heben und bewegen und sahen durch das Display, wie das Zimmer ursprünglich aussah. Unglaublich! 

Hinter dem Speisenzimmer die wunderschöne Dachterrasse.

Das Haus hier zu beschreiben, würde dem ganzen nicht gerecht. Ich kann euch nur empfehlen: solltet ihr in Barcelona sein, besichtigt dieses Wohnhaus. Etwas schöneres habe ich noch nicht gesehen und ich frage mich tatsächlich, warum es keinen Architekten nach Gaudi gab, der solch‘ märchenhafte, bezaubernde und durchdacht-logische Gebäude und Wohnräume kreierte? Übrigens empfiehlt sich auch hier ein Online-Ticket-Kauf.
 

Nach einer kurzen Fastfood-Pause ging es ab zur Sagrada Familia. Die Tikets haben wir 2 Tage vorher online bestellt. Das ist problemlos möglich und man kann ohne Wartezeit in die Kirche marschieren.

Die wunderbare Eingangstür an der Weihnachtsfassade – tausende von Efeublättern und mittendrin Insekten und Kleintiere – von Hand gefertigt – wunderschön und märchenhaft!

  Nachdem wir die Audioguides abgeholt haben tauchen wir ein! 

Eine noch nie gesehene Farbpracht nur durch natürliches Licht und getönte Scheiben: hier die Seite des Kircheninnenraumes, die als „Morgendämmerung“ von Gaudi geplant wurde.

Abermals fehlen mir die Worte, um so eine Schönheit und Perfektion zu beschreiben! 

Hier ein Treppenaufgang auf der „Sonnenuntergangs-Seite“. Das selbe Licht, welches rechts kühl und kalt die Kircheninnenräume bescheint, leuchtet auf der linken Seite warm-wohlig und bricht sich in geschmeidig-sanfter Architektur.

Ich verneige mich zutiefst vor diesem großartigem Künstler und verspreche mir selbst, wieder zu kommen, wenn der letzte Turm der Sagrada fertiggestellt ist – dies soll im Jahr 2026 sein – dem 100. Todestag dieses größte Architekten den ich kenne!

Ungewöhnlicher Altar: Jesus Christus schwebt unter einem von Kerzen beleuchtetem Baldachin.
Nach einer kurzen Erholungspause, kehren wir zurück in die Innenstadt und suchen uns ein nettes Lokal um zu Abend zu essen. Nicht ohne einen Abstecher in das große Kaufhaus Courtes Ingles zu machen – ein T-Shirt-Andenken für Evi musste doch noch gesucht werden. In diesem Kaufhaustempel findest Du (bis auf Individualität) alles unter einem Dach, was das Konsumentenherz begehrt.
Nachdem wir in einem 1. Restaurant auf Touristennepp reingefallen sind (ahhhh – ich wusste es, aber wir hatten so einen Hunger! 5 Tapas für 10 € oder so ähnlich – lasst es sein!), 

haben wir am Fusse der Cathedrale ein ganz fantatisches Restaurant gefunden, welches sich wirklich lohnt: 
TIPP:


Restaurant Taller Tapas, Pl. Sant Josep Oriol 9, Fon: 0034 933 018 020, 

Müde und k.o. sind wir wieder in unseren Stadtteil Cloth gefahren und ins Bett gefallen! 

Freitag-Rückreise
Es geht zurück zum Flughafen und wir starten gemeinsam in Christians zweite Lebenshälfte …

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