Nach unseren spannenden Tagen durch die Champagne an den Atlantik und zurück über Bordeaux landen wir auf der Suche nach ruhigen Städtchen und Dörfern im malerischen Sainte Emilion….

Sainte Émilion – Wein, Geschichte und steinerne Schönheit….
Am Fuße der mittelalterlichen Stadt haben wir unser Wohnmobil geparkt und sind zu Fuß durch die schmalen Gassen hinaufgestiegen. Saint-Émilion empfängt einen sofort mit seinem besonderen Charme – Kopfsteinpflaster, alte Gemäuer und dieser unverwechselbare Duft nach Wein, der in der Luft liegt.
Ein absolutes Highlight ist die in den Fels gehauene Kirche mitten im Dorf. Ein Bauwerk, das einen sprachlos macht, weil man sich kaum vorstellen kann, wie viel Arbeit und Hingabe in diese gigantische Höhlenkirche geflossen sein muss.

Überall in der Stadt laden Winzer, kleine Boutiquen und Weinhandlungen zum Verkosten und Verweilen ein. Ob kräftige Rotweine, elegante Schaumweine oder regionale Spezialitäten – Saint-Émilion ist ein wahres Paradies für Genießer. Und auch kulinarisch kommt man auf seine Kosten: Wir haben in einer der zahlreichen kleinen Restaurants gegessen und uns dabei wieder einmal bewusst gemacht, wie herrlich die Kombination von regionaler Küche und gutem Wein sein kann.
Tipp: Genießt einen Rundgang zu Fuß durch die Altstadt und kehrt in einem der kleinen Restaurants ein…. Wir haben Sainte Emilion außerhalb der Ferienzeiten genossen, was in der Saison hier los ist, können wir nicht sagen. Doch unser Tag in dem Dörfchen war perfekt….
Weiter geht es nach Reims….
Reims – Champagnerträume zwischen Glue Pot und Pommery
Unser letzter Stopp auf dieser Reise führte uns nach Reims, mitten ins Herz der Champagne. Übernachtet haben wir ganz pragmatisch auf einem Stellplatz nahe der Autobahn – nicht besonders romantisch, aber perfekt gelegen für unsere kleinen Entdeckungstouren.

Mit dem Fahrrad ging es für uns in die Stadt, wo wir im Le Club – Trésor de Champagne ein wunderbares Tasting genießen durften. Eine Entdeckungsreise durch die Perlen im Glas, jede Flasche mit einer eigenen Geschichte. Und ja – wir haben dort den ein oder anderen Favoriten gefunden. Der Abend endete in dem legendären Glue Pot, einem Restaurant, das in Reims fast Kultstatus hat. Und das zu Recht: großartige Küche, ein bisschen unkonventionell, aber voller Geschmack. Dazu einer der besten Champagner unserer ganzen Reise – das war ein Genussmoment, den wir so schnell nicht vergessen werden.

Wir stürzen uns noch einmal in die Champagne….
Am nächsten Morgen stand ein echtes Highlight auf dem Programm: Pommery. Nicht nur die historischen Keller sind beeindruckend, sondern auch die prächtige Villa Demoiselle auf der gegenüberliegend Seite der Straße. Dieses architektonische Juwel, zwischen Jugendstil und Belle Époque, hat uns den Atem geraubt. Ein Haus, das Geschichte und Eleganz atmet – perfekt, um die Reise mit einem Hauch Grandezza zu beschließen!

Chambord – königlicher Abschluss unserer Reise
Nach den prickelnden Erlebnissen in Reims führte uns unsere Reise weiter ins Herz des Loire-Tals, nach Chambord. Wir haben einen kleinen, charmanten Campingplatz direkt am Ufer der Loire gefunden – für uns DER perfekte Ort zum abspannen! https://www.bloischambord.de/angebote/stadtischer-campingplatz-bellevue-muides-sur-loire-de-245010/ Von dort aus war es mit dem eBike nur eine gute 20-minütige Fahrt bis zum Schloss. Und was soll ich sagen: das Chateau de Chambord ist schlichtweg überwältigend! Dieses Schloss ist nicht nur groß, es ist majestätisch, detailverliebt, elegant – und für uns das schönste Schloss, das wir je gesehen haben.

Zwischen Türmen, Treppen und weitläufigen Gärten spürt man die Geschichte auf Schritt und Tritt. Ein Besuch, den ich jedem nur wärmstens ans Herz legen kann. Für uns war es der perfekte Abschluss eines wunderbaren Sommerurlaubs – ein bisschen märchenhaft, ein bisschen königlich und unvergesslich schön
Ein letztes Glas, ein letztes „Santé“ – unser Fazit
Mit den Eindrücken aus Saint-Émilion, Reims und Chambord haben wir unsere Wohnmobilreise voller Genuss und Entdeckungen beendet. Jeder Ort hatte seinen eigenen Zauber: das steinerne, geschichtsträchtige Saint-Émilion, wo Wein und Kultur untrennbar miteinander verbunden sind – das prickelnde Reims, wo Champagner und Lebensfreude Hand in Hand gehen – und schließlich das majestätische Chambord, das uns mit seiner Schönheit sprachlos gemacht hat.

Wir haben nicht nur Weine und Champagner gekostet, sondern auch Momente gesammelt, die man nicht kaufen kann: das Gefühl, morgens mit Blick auf eine historische Stadt wach zu werden, abends durch enge Gassen zu schlendern, oder einfach im Wohnmobil zu sitzen und den Tag Revue passieren zu lassen. So unterschiedlich die Etappen auch waren – sie hatten eines gemeinsam: die Lust am Reisen, am Schmecken, am Erleben. Für uns ist klar: nach dieser Tour ist vor der nächsten. Frankreich hat noch so viele Schätze, die darauf warten, entdeckt zu werden. Und mit unserem Kastenwagen, einer Portion Neugier und einem Glas Wein in der Hand sind wir bestens gerüstet.

Santé – bis zum nächsten Abenteuer!
Du liebst unsere Reiseberichte mit dem Kastenwagen? Schaue auch mal hier:
Frankreich mit dem Wohnmobil Champagne/ Atlantik 06/ 25 Teil 2/ 3
Frankreich mit dem Wohnmobil: Metz – Champagne 06/ 25 Teil 1/ 3









